Am 19. September 2026 wurde in Herisau die erste Schweizer Meisterschaft im Leichtathletik Mannschaftsmehrkampf (SM LMM) ausgetragen. Dieser Wettkampf mit den Disziplinen Sprint, Kugelstossen, Hoch- oder Weitsprung sowie 800- respektive 1000-Meter-Lauf beendete bis 2025 als LMM-Final die jährliche Mehrkampfsaison des Schweizerischen Turnverbands. Als offizielle Schweizer Meisterschaft erhält der Wettkampf nun eine deutlich höhere Bedeutung und soll so auch vermehrt für Athletinnen und -Athleten aus dem Spitzenbereich von Swiss Athletics attraktiv werden.
Rund 60 Teams aus 37 Vereinen qualifizierten sich für diese Meisterschaften, sechs davon aus dem Verbandsgebiet Luzern, Ob- und Nidwalden, namentlich Buchrain, Grosswangen, Santenberg und Willisau. Willisau stellte dabei in der Kategorie U16 weiblich die Gewinnerinnen des letztjährigen Finals. Die Willisauerinnen gewannen die Vorrunde, während Grosswangen sich als Dritte für die SM qualifizierte. Gleiches gelang dem TV Santenberg in der Kategorie Mixed. Schon nach zwei Disziplinen war für die Willisauerinnen absehbar, dass ihre Titelverteidigung schwierig werden würde. In der Endabrechnung reichte es zum Vice-Meistertitel, rund 850 Punkte hinter dem TV Teufen. Grosswangen beendete den Wettkampf der Kategorie U16 weiblich auf dem sechsten Rang.
Auch der Turnverein Santenberg konnte seinen Vorrundenplatz nicht ganz halten und wurde hinter dem viertklassierten Willisau in der Kategorie Mixed ebenfalls sechster. Wie Willisau startete auch Buchrain mit zwei Teams. Die Frauen der Kategorie U20 belegten am Ende Rang drei, die Männer Rang fünf.
Die Athletinnen aus dem Verbandsgebiet erzielten teilweise hervorragende Einzelleistungen. Mit 2601 Punkten war die Willisauerin Kim Niggli die beste der Kategorie U16. Laura Kistler aus Grosswangen erreichte den siebten Rang. In der Kategorie U20 erkämpfte sich Seline Vong Buchrain mit persönlichen Bestleistungen über 800 m und im Weitsprung den zweiten Platz im Gesamtklassement ihrer Kategorie.
Bei den Männern der Kategorie Mixed stachen der sechste Rang von Kevin Kreienbühl, TV Santenberg und der siebte von Marco Roos, STV Willisau hervor.













